7 Asana-Alternativen: Preise und Gratis-Limits im Vergleich

Teams verlassen Asana aus zwei Gründen, und beide sind Zahlen. Der kostenlose Personal-Tarif endet bei zwei Nutzern. Der erste Bezahltarif kostet 10,99 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Advanced dann 24,99 $. Genau daran messen wir die sieben Tools unten: wo der Gratistarif endet und was der erste Bezahltarif kostet. Zu jedem nennen wir einen ehrlichen Nachteil. Auch zu Taskee.

Preise und Limits geprüft am: 2. September 2026

ToolGratistarif: NutzerGratistarif: Speicher Erster Bezahltarif (jährlich)Eingebaute Zeiterfassung Gantt / Timeline
TaskeeUnbegrenztBis zu 10 GBKein BezahltarifJaNein
Trello10 Mitwirkende pro WorkspaceUnbegrenzt, 10 MB pro Datei5 $/Nutzer/MonatNeinTimeline im Tarif Premium
ClickUpKeine Begrenzung der Plätze60 MB7 $/Nutzer/MonatIm Tarif Unlimited (7 $/Nutzer/Monat)Im Tarif Free nur zum Testen
monday.com2 PlätzeNicht angegeben9 $/Platz/MonatIm Tarif Pro (19 $/Platz/Monat)Ab Standard (12 $/Platz/Monat)
NotionFür Teams eingeschränkt5 MB pro Datei10 $/Monat bei monatlicher ZahlungNeinAuf der Preisseite nicht angegeben
Jira10 Nutzer2 GB7,91 $/Nutzer/MonatAuf der Preisseite nicht angegebenTimeline schon im Tarif Free
Basecamp5 Nutzer1 GB25 $/Monat pauschalAuf der Preisseite nicht angegebenAuf der Preisseite nicht angegeben

Zum Vergleich Asana selbst: kostenlos für 2 Nutzer, 100 MB pro Datei, Starter 10,99 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Advanced 24,99 $. Eingebaute Zeiterfassung gibt es ab Advanced, Timeline und Gantt ab Starter.

Quelle: asana.com/pricing

Was Taskee noch fehlt

Taskee ist ein junges Produkt. Die ehrliche Liste dessen, was es nicht kann, ist kurz, aber real. Stand 2. September 2026:

  • Keine eigene Mobil-App. Die FAQ sagt es klar: Taskee ist für den mobilen Browser angepasst und lässt sich auf dem Startbildschirm ablegen. Eine App für iOS oder Android gibt es nicht.
  • Keine nativen Connectors. Es gibt eine dokumentierte REST API mit 140 Endpunkten, eine veröffentlichte OpenAPI-3.0-Spezifikation und CSV-Export. Fertige Integrationen mit Slack, Google oder Jira fehlen, Webhooks ebenso. Siehe Integrationen von Taskee.
  • Kein Gantt-Diagramm, keine Timeline-Ansicht.
  • Keine Automatisierungsregeln.
  • Mehrere Funktionen tragen auf der Website das Label „Soon“: Projektbudgets, schnelle Aufgaben, persönliche Projekte, benutzerdefinierte Berichte und weitere. Eine Roadmap ist keine Auslieferung. Auf dieser Seite zählt nichts davon als fertig.

Die sieben Alternativen im Einzelnen

1. Taskee: ideal, wenn Sie unbegrenzt viele kostenlose Plätze brauchen

Kostenlos für beliebig viele Nutzer, mit bis zu 10 GB Speicher. Einen Bezahltarif gibt es nicht, Spenden sind freiwillig. Enthalten sind Boards, eingebaute Zeiterfassung, Berichte mit CSV-Export und konfigurierbare Rollen. Was sonst Connectors erledigen, deckt eine REST API mit 140 Endpunkten und veröffentlichter OpenAPI-3.0-Spezifikation ab. Ehrlicher Nachteil: kein Gantt, keine Automatisierungsregeln, keine nativen Connectors, keine Webhooks und keine Mobil-App. Unterwegs bleibt nur der mobile Browser.

Kostenlos für beliebig viele Nutzer, bis zu 10 GB. Kein Bezahltarif, keine ablaufende Testphase.

2. Trello: ideal, wenn Boards die ganze Arbeit sind

Kostenlos für bis zu 10 Mitwirkende und 10 Boards pro Workspace, mit unbegrenzt vielen Karten, 10 MB pro Datei und 250 Automatisierungsläufen im Monat. Standard kostet 5 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Günstiger fängt hier niemand an. Ehrlicher Nachteil: keine eingebaute Zeiterfassung. Und wer pro Kunde ein Board anlegt, erreicht die Grenze von 10 Boards schnell. Siehe Taskee vs Trello.

3. ClickUp: ideal, wenn Sie die meisten Funktionen pro Dollar wollen

Free Forever begrenzt nicht die Zahl der Plätze, wohl aber den Speicher auf 60 MB. Dazu kommen 5 Spaces, 3 Whiteboards, ein Formular und 100 Automatisierungsläufe über 5 aktive Regeln. Gantt-Diagramme und Dashboards gibt es im Gratistarif nur zum Testen. Unlimited kostet 7 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, 10 $ bei monatlicher. Ehrlicher Nachteil: 60 MB sind ungefähr ein geteilter Ordner mit Screenshots. Für echte Arbeit reicht der Gratistarif kaum.

4. monday.com: ideal, wenn Sie Ihren Prozess selbst bauen wollen

Gemeint ist das Produkt Work Management, nicht monday CRM mit eigenem Preisraster. Gratis sind 2 Plätze, 3 Boards und 3 Dokumente. Basic kostet 9 $ pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung, Standard 12 $, Pro 19 $. Die Preisseite zeigt diese Beträge für 10 Plätze. Ehrlicher Nachteil: Das Platzmodell macht Wachstum teuer. Und nach Basecamp ist der Gratistarif hier der knappste.

5. Notion: ideal, wenn Aufgaben neben Dokumenten leben

Kostenlos für die private Nutzung, mit einem Upload-Limit von 5 MB pro Datei, 7 Tagen Seitenverlauf und 10 Gästen. Plus kostet 10 $ im Monat, Business 20 $, jeweils bei monatlicher Zahlung. Jahrespreise nennt die Preisseite nicht. Ehrlicher Nachteil: keine eingebaute Zeiterfassung. Und einen Notion-Workspace muss man erst zusammenbauen, bevor er wie ein Tracker funktioniert.

6. Jira: ideal, wenn das Team einen Engineering-Prozess fährt

Kostenlos für 10 Nutzer und 2 GB. Standard kostet 7,91 $ pro Nutzer und Monat, mit 250 GB. Premium kostet 14,54 $, mit unbegrenztem Speicher, Support rund um die Uhr (24/7) und einem SLA von 99,9 % Verfügbarkeit. In den Bezahltarifen laufen 1.000 Automatisierungsregeln pro Nutzer und Monat. Ehrlicher Nachteil: Schemata, Workflows, Berechtigungen. Allein die Konfiguration ist ein eigenes Projekt, und das für ein Team, das nur Aufgaben verfolgen wollte.

7. Basecamp: ideal, wenn Sie lieber eine Pauschale zahlen

Das einzige Produkt hier, das in den Bezahltarifen nicht pro Nutzer abrechnet. Free umfasst 1 Projekt, 1 GB und 5 Nutzer. Freelancer kostet 25 $ im Monat, Studio 59 $ im Monat mit unbegrenzt vielen Nutzern, 10 Projekten und 25 GB. Pro kostet 99 $, Unlimited Edition 299 $ im Monat bei jährlicher Abrechnung, mit 1 TB. Ehrlicher Nachteil: Der Gratistarif ist ein einziges Projekt. Außerdem gibt Basecamp die Arbeitsweise klar vor: Message Boards und Check-ins statt eines konfigurierbaren Boards.

So treffen Sie die Wahl

  • Zählen Sie zuerst die Köpfe. Mehr als zwei Leute, null Budget? Dann bleiben als Gratistarife Taskee, Trello (bis 10 Mitwirkende), Jira (bis 10 Nutzer) und ClickUp (beliebig viele Personen, 60 MB).
  • Dann zählen Sie, was Sie speichern. Ein Design- oder Marketingteam scheitert an 60 MB und an 5 MB pro Datei. Damit fallen ClickUp Free und Notion Free schneller raus als über jede Funktionsliste.
  • Klären Sie, ob Sie eine Timeline brauchen. Bestimmen Abhängigkeiten und Termine die Arbeit, heißen die ehrlichen Antworten Asana Starter, monday oder Jira. Taskee gehört nicht dazu, es hat keine Timeline-Ansicht.
  • Prüfen Sie, wie das Tool beim Wachsen abrechnet. Pro Nutzer (Asana, Trello, ClickUp, Jira, monday), pauschal pro Monat (Basecamp) oder gar nicht (Taskee).
  • Fragen Sie, was später mit den Daten passiert. Eine dokumentierte API oder ein CSV-Export macht die nächste Migration billig. Siehe API und CSV-Export von Taskee.

Direkte Vergleiche: Taskee vs Asana und Taskee vs Trello. Erwähnte Funktionen: Zeiterfassung, Berichte. Die Preise von Taskee selbst stehen auf der Preisseite von Taskee.

FAQ

Was ist die beste kostenlose Alternative zu Asana?

Das hängt davon ab, an welche Grenze Sie stoßen. Für beliebig viele kostenlose Nutzer: Taskee, gratis mit bis zu 10 GB und ohne Bezahltarif. Für den ähnlichsten Funktionsumfang: ClickUp Free. Dort ist die Zahl der Plätze nicht begrenzt, der Speicher aber auf 60 MB.

Gibt es eine Asana-Alternative mit unbegrenzt vielen kostenlosen Nutzern?

Ja. Taskee ist kostenlos für beliebig viele Nutzer mit bis zu 10 GB Speicher. Auch ClickUp Free begrenzt die Plätze nicht, dafür aber den Speicher auf 60 MB.

Was kostet Asana nach dem Gratistarif?

Starter kostet 10,99 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung oder 13,49 $ bei monatlicher. Advanced kostet 24,99 $ jährlich oder 30,49 $ monatlich. Preise für Enterprise sind nicht veröffentlicht.

Welche Alternative kommt Asana funktional am nächsten?

ClickUp oder monday.com. Beide bieten Timelines, Dashboards und Automatisierungsregeln, wie Asana-Nutzer sie gewohnt sind. Taskee ist hier nicht der nächste Treffer: Es hat weder Gantt-Ansicht noch Automatisierungen.

Kann ich meine Daten aus Asana mitnehmen?

Asana bietet einen Export aus der eigenen Oberfläche. Auf der Empfängerseite zählt der Importweg. Taskee hat keinen fertigen Asana-Importer. Über die REST API mit 140 Endpunkten und die OpenAPI-3.0-Spezifikation lässt sich eine Migration aber per Skript umsetzen.
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